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World Social Science Forum

Auf der Konferenz "World Social Science Forum" (10.-12. Mai 2009, Bergen) organisierte das NKGCF gemeinsam mit ESSP und IHDP eine interdisziplinäre Session zum Thema "Land-use conflicts: The competition between food, bioenergy, biodiversity, and urbanisation". Die Referenten boten ein breites Fachwissen aus den Natur- und Sozialwissenschaften, sodass ein Gesamtbild entwickelt werden konnte, welches den Blick auf die Funktionen und Wechselwirkungen zwischen Natur und Menschen ermöglichte. Aus eben dieser interdisziplinären Perspektive dokumentierte die Diskussionsrunde nicht nur die aktuellen Auseinandersetzungen und Probleme der Landnutzung, sondern untersuchte darüber hinaus eine Auswahl von Mechanismen, welche die Konflikte vermindern oder gar beilegen könnten.

Thematischer Hintergrund: Die Nutzung der Ressource Land befindet sich im Spannungsfeld zwischen dem Gebrauch der Landoberfläche als Produktionsfläche (für den Ausbau der Landwirtschaft sowie der Produktion von Holz und Biokraftstoffen) und als naturnahen Bereich (Schutz von Ökosystemen und der Breitstellung von Lebensraum für die Tierwelt). Aufgrund der begrenzten globalen Landressourcen und der steigenden Ansprüche durch die Globalisierung der Weltwirtschaft und dem Bevölkerungsanstieg, werden insbesondere in den von Klimawandel betroffenen Regionen die Nutzungskonflikte verschärft.

Mission: Die Komplexität des Themenfeldes macht die Notwendigkeit einer interdisziplinären und integrativen Herangehensweise deutlich. Denn in einem Zeitalter, das von einer Vielzahl von Auswirkungen des globalen ökologischen Wandels in den unterschiedlichsten Bereichen dominiert ist, sind nachhaltige und vorausschauende Landnutzungsstrategien unabdinglich.


Zu den Präsentationen
Aus verschiedenen Blickwinkeln der Forschung und mit dem Fokus auf unterschiedliche Themenschwerpunkte beschäftigten sich die WissenschaftlerInnen mit den Auswirkungen, Folgen und Perspektiven der Landnutzungsoptionen.


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