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International Council for Science (ICSU)
5 rue Auguste Vacquerie
75116 Paris
France

Tel.: +33 1 45 25 03 29
Fax: +33 1 42 88 94 31

Email: secretariat@icsu.org
Web: http://www.icsu.org

ICSU


Der im Jahre 1931 als International Council of Scientific Unions (ICSU) gegründete Wissenschaftsrat ist der internationale Dachverband der Forschungsförderorganisationen und der wissenschaftlichen Akademien. Damit sich Aufgaben und Mitglieder im Namen von ICSU wiederfinden, wurde 1998 von den Mitgliedern beschlossen, ICSU in International Council for Science umzubenennen. Sitz des Wissenschaftsrates ist Paris.
ICSU ist eine wissenschaftliche Nonprofit- und Nichtregierungs-Organisation. Das Ziel dieser Organisation ist neben der Förderung der gemeinsamen Herangehensweise an wissenschaftlichen und technischen Aktivitäten weltweit, vor allem das Verständnis der Öffentlichkeit für die Wissenschaft zu fördern.
ICSUs Mandat umfasst: ICSU setzt sich momentan aus mehr als 150 Mitgliedern zusammen: Nationale Mitglieder (z.B. Royal Society/U.K.), internationale Vereinigungen (z.B. International Geographical Union) und wissenschaftliche “Associates” (z.B. International Foundation of Science). Deutschland wird als nationales Mitglied durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vertreten.
ICSU wird vollständig durch seine Mitglieder finanziert, die sich alle drei Jahre zu einer Vollversammlung (General Assembly) zusammenfinden. Als Vorstandsgremium fungiert das Executive Board. Zu den von ICSU geförderten Programmen gehören beispielsweise die Internationalen Global Environmental Change Programme:

ICSUs interdisciplinary bodies and joint initiatives:
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Neuigkeiten zum ICSU Visioning process

ICSU schlägt vor, die internationale „global change“ Wissenschaftsgemeinde im Rahmen eines globalen „Apollo Projektes“ zu mobilisieren, um in einem beispiellosen Jahrzehnt der Forschung, die fünf „Grand Challenges“ in der globalen Nachhaltigkeitsforschung anzugehen. Dieses soll in enger Zusammenarbeit mit dem International Social Science Council (ISSC) und anderen Partnern geschehen.

In Anbetracht von Tempo und Ausmaß der anthropogen verursachten globalen Veränderungen, ist ein sofortiges Handeln notwendig, um bedrohliche Auswirkungen auf Mensch und Planet zu verhindern. In diesem Zusammenhang ist es die Pflicht der Wissenschaft, verwertbare und verlässliche Daten zu liefern, die direkt und effektiv informieren und die Reaktionen und Handlungen von Entscheidungsträgern und Bürgern aus allen Regionen der Welt unterstütz

Der Report über die fünf „Grand Challenges“ der Nachhaltigkeit ist das Produkt eines internationalen Konsultationsprozesses unter der Führung von ICSU und seinen Partnern, mit dem Ziel: a) die weltweit anerkannten großen Herausforderungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeitsforschung zu identifizieren, b) die Forschungsprioritäten zu identifizieren, die gesetzt werden müssen, um diese Herausforderungen anzugehen und c) Wissenschaftler aus allen Bereichen (Sozial-, Natur-, Geistes- und Ingenieurswissenschaften) zu mobilisieren, um die Forschung voran zu treiben.



Mehr Informationen über den ICSU Earth system visioning process finden Sie hier.