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IPCC in der Kritik


Offener Brief des Nationalen Komitees für Global Change Forschung (NKGCF) und des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) hinsichtlich der Kritik an den IPCC Sachstandsberichten.

Über IPCC: An den Berichten des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate) sind Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Fachrichtungen und Ländern beteiligt, um den aktuellen Stand des Wissens der Klimaforschung in umfassender Weise darzustellen. Die Wissenschaftler arbeiten über einen Zeitraum von rund fünf Jahren an der Erstellung der "Assessment reports" (inkl. "Summary for policy makers") und "Synthesis reports".

Die IPCC Sachstandsberichte wurden in den letzten Monaten immer wieder kritisiert. Auslöser für die Debatte über die Arbeitsprozesse und Inhalte der IPCC Sachstandsberichte (Assessment Reports) war die Veröffentlichung von E-Mails, Dokumenten und Daten einzelner Forscher der Climate Research Unit der University of East Anglia (UK) im Internet (Climategate Affäre). Neben formalen Unstimmigkeiten zu getroffen Aussagen, wie der Gletscherschmelze im Himalaya (weitere Infos hier), wurden von akademischer Seite Vorwürfe laut, dass der Bericht unausgewogen über den Stand des Wissens berichte.
In Form eines offenen Briefes bezogen NKGCF und DKK am 31. Mai 2010 Stellung zu der Kritik an den IPCC Sachstandsberichten .

Fazit des DKK und NKGCF: Die IPCC Sachstandsberichte bieten für die nationale und internationale Klimapolitik eine wichtige Informationsgrundlage. Die derzeitige Kritik am IPCC widerlegt nicht die Grundaussagen des vierten Sachstandberichts. Die Kernaussage des vierten Sachstandberichtes des IPCC bleibt damit bestehen: Der Klimawandel ist weitgehend von Menschen verursacht und wird sich in Zukunft verstärken.

Zum Offenen Brief des NK und DKK

Weitere Informationen:
Begutachtungsprozess: Review of the IPCC (Webseite des IAC)
Allgemein: IPCC errors: facts and spin
Amazongate: The Amazongate fiasco, AmazonGate: how the denial lobby and a dishonest journalist created a fake scandal