Mandat
Durch das Zusammenkommen von Wissenschaftlern aus vielen Fachbereichen der Global Change Forschung und der nationalen Repräsentanten der vier Global Change Programme in einem Komitee, hat Deutschland schon früh die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftsdisziplinen erkannt, um den Herausforderungen des global Wandels entgegen treten zu können.Das Mandat ist seit Gründung des Komitees nahezu unverändert und kann unter folgenden Punkten zusammengefasst werden:
- Nationaler Ansprechpartner für die internationalen Programme der Global Change Forschung (wie Förderung der Teilnahme deutscher Wissenschaftler in diesen Gremien, Internationale Zusammenarbeit mit Global Change Komitees anderer Nationen, Wertung der internationalen Programmentwicklung und Analyse der sich daraus ergebenden Konsequenzen für nationale Programmbeiträge).
- Definition von Forschungsbedarf und Anregung innovativer Forschungsansätze und Programmbeiträge unter Berücksichtigung von Beiträgen von Senatskommissionen der DFG und Beratungsgremien des BMBF (wie anwendungsbezogene Themen der Global Change Forschung, Förderung und Weiterentwicklung fächerübergreifender Forschung und Integrationsmethoden).
- Beratung zu Förderaktivitäten für die Global Change Forschung (wie Abstimmungsprozess zwischen Förderorganisationen auf internationaler Ebene (IGFA), Beratung über Angelegenheiten des International Council for Science (ICSU) und des International Social Science Council (ISSC) im Zusammenhang mit der Forschung zum Globalen Wandel, Kooperation mit dem deutschen Landesausschusses SCOPE für den Themenbereich der globalen Umweltveränderung).
- Koordinierung der deutschen Forschung zum Globalen Wandel und Mitwirkung an der Abstimmung zwischen Wissenschaftsorganisationen und Förderinstitutionen.

