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Herzlich Willkommen


auf der Internetseite des Nationalen Komitees für Global Change Forschung (NKGCF).

Das Nationale Komitee für Global Change Forschung ist Ideengeber und maßgeblich beteiligt an der Ausrichtung und Koordination der deutschen Beiträge zur Forschung im Rahmen des globalen Wandels. Das NKGCF ist außerdem nationaler Ansprechpartner für die internationalen Global Environmental Change Programme IGBP, WCRP, DIVERSITAS und IHDP sowie der Earth System Science Partnership (ESSP).

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über aktuelle Aktivitäten informieren und Ihnen die internationalen Forschungsnetzwerke, die Global Environmental Change Programme, vorstellen. Des Weiteren finden Sie diverse Links zum Thema Global Change.


Ihr Projekt auf der Planet under Pressure Konferenz


Die Konferenz Planet Under Pressure - New Knowledge towards Solutions (London, März 2012) wird von den internationalen Global Change Programmen WCRP, IHDP, DIVERSITAS und IGBP sowie deren Verbund, ESSP, gemeinsam organisiert, um in einem interdisziplinären Kontext den aktuellen Stand der Forschung zum globalen Wandel auf internationaler Ebene zu diskutieren. Darüber hinaus werden im Rahmen der internationalen Initiative Future Earth – research for global sustainability neue Wege der Forschung diskutiert, wodurch die Konferenz einen weiteren Meilenstein der Global Change Forschung darstellt. Die Konferenz wird Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Fachbereichen der Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Entwicklungshilfe zusammenbringen. Aktuell wurden Vorträge und Poster aus rund 3700 eingereichten Abstracts ausgewählt.

Unabhängig davon, ob Sie an der Konferenz teilnehmen oder bereits einen eigenen Informationsstand angemietet haben, möchten wir Ihnen die Gelegenheit bieten in diesem internationalen Rahmen, Ihr interdisziplinäres Verbundprojekt an einem zentralen Treffpunkt der deutschen Global Change Community, welcher sich in unmittelbarer Nähe zum Hauptauditorium befindet, vorzustellen.

Um Ihren Materialien ausreichend Platz zur Verfügung stellen zu können, sollten Sie bei Interesse umgehend folgendes Faxantwortformular ausfüllen und bis spätestens 20.1.2012 übersenden.

Ende Januar erhalten Sie von uns eine Bestätigung und wir werden Ihnen abschließend die Versandadresse für das Informationsmaterial zukommen lassen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!


Ökosystemare Dienstleistungen und Biodiversität 2020: ökologische, soziale und ökonomische Entwicklungen und Gestaltungsoptionen im globalen Wandel


Vorschläge für die Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen stehen aktuell in einer großen Bandbreite zur Verfügung. Viele der Vorschläge müssen jedoch noch hinsichtlich ihrer Umsetzungsmöglichkeiten genauer untersucht und weiterentwickelt werden, um den Handlungsrahmen für die Gesellschaft und Entscheidungsträger erschließen zu können. Dies wird als eine zentrale wissenschaftliche Herausforderung insbesondere für die Global Change Forschung gesehen, da unter anderem Landnutzungswandel, Wirtschaftswachstum oder auch Bevölkerungswachstum und Klimawandel als Treiber für die Veränderungen von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen stehen.

In Zusammenarbeit mit Experten aus den Bereichen Ökonomie, Ethik, Biologie, Ökologie, Rechtswissenschaften, Agrarwissenschaften und der Meeresforschung wurde daher eine Empfehlung für

nationale Fördermaßnahmen zum Thema „Ökosystemare Dienstleistungen und Biodiversität 2020: ökologische, soziale und ökonomische Entwicklungen und Gestaltungsoptionen im globalen Wandel“

ausgearbeitet (PDF). Diese unterstreicht die Wichtigkeit von aufeinander abgestimmten, interdisziplinären Forschungsaktivitäten, um zeitnah Handlungsoptionen zur Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen zu erarbeiten und auf nationaler Ebene entscheidend zur Umsetzung der Ziele der COP10 beizutragen. Da die Handlungsoptionen sowohl ökologische als auch soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigen sollen, sieht das NKGCF den dringenden Bedarf in einer koordinierten und zwischen den Institutionen abgestimmten Herangehensweise. In dieser sollen die Kompetenzen von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gebündelt sowie verschiedene relevante Praxisakteure integriert werden.

Die Empfehlung für nationale Fördermaßnahmen richtet sich daher an alle wissenschaftlichen Organisationen (Institutionen, Netzwerke, Verbünde, Förderer, etc.), die zu der Erarbeitung eines Handlungsrahmens für die Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen beitragen können.

Treten Sie mit uns in Kontakt, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben oder sich auch erste Initiativen/Vorschläge zur Umsetzung ergeben. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung (Kontakt NKGCF: Email: nkgcf@ifw-kiel.de, Tel. 0431-8814316).



Englische Version jetzt verfügbar


  • Download PDF „Ökosystemare Dienstleistungen und Biodiversität 2020“ Link
  • NKGCF-Arbeitsgruppe „Biodiversität und globaler Wandel“ Link
Further information:
  • Überblicksstudie: Ökologische Biodiversitätsforschung in Deutschland Link
  • Überblicksstudie: Sozio-ökonomische Biodiversitätsforschung in Deutschland Link
  • Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt Link
  • The Economics of Ecosystems and Biodiversity (TEEB) Link
  • Millenium Ecosystem Assessment Report Link
  • Convention on Biological Diversity - COP 10 Link

NKGCF trauert um Prof. Elisabeth Kalko


Frau Prof. Kalko war seit 2003 Mitglied des Nationalen Komitees für Global Change Forschung. Sie engagierte sich im Bereich der Biodiversitätsforschung, war Mitglied von DIVERSITAS international, Vorsitzende von DIVERSITAS-Deutschland und Mitglied der DFG-Senatskommission für Biodiversitätsforschung. Ihr plötzlicher Tod bestürzt alle Kollegen. Wir trauern um eine hoch geschätzte und liebenswerte Kollegin.

Mitteilung Universität Ulm

Mitteilung des Smithonian Tropical Research Institute

Integrated Global Change Research: Co-designing knowledge across scientific fields, national borders and user groups


In Vorbereitung auf die bevorstehenden Herausfordunger für die Global Change Forschergemeinschaft (siehe auch Earth System Science for Global Sustainability), wird das Nationale Komitee für Global Change Forschung (NKGCF) zusammenen mit der Earth System Science Partnership (ESSP) und den internationalen Wissenschaftsräten für Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften (ICSU, ISSC) einen internationalen Workshop zum Thema "Integrated Global Change Research: Co-designing knowledge across scientific fields, national borders and user groups" ausrichten. Der Workshop wir im März 2012 in Berlin stattfinden und wird die unterschiedlichen Möglichkeiten der Integration erörtern sowie Best-Practice Beispiele identifizieren und analysieren. Darüber hinaus werden neue Ideen für integrative Konzepte sowie die Herausforderungen denen sich die Wissenschaft stellen muss diskutiert.
Mehr informationen

„Challenges of Integration“: Einreichung von Abstracts noch möglich



Zusammen mit ESSP, ISSC und ICSU wird das NKGCF auf der „Planet Under Pressure“ Konferenz (London, 26 - 29 März 2012) eine Session zum Thema ''Challenges of Integration” ausrichten. Mehr Informationen

Die „Planet under Pressure“ Konferenz findet in Vorbereitung auf die Rio+20 Konferenz (United Nation Conference on Sustainable Development) statt. Erstmalig richten die internationalen Global Change Programmen und ESSP gemeinsam eine Konferenz aus. Diese wird das aktuelle Wissen unterschiedlichster Bereiche zur nachhaltigen Entwicklung zusammenbringen und verspricht unter anderem wegbereitende Schwerpunkte für die Forschung zum globalen Wandel zu setzen.

Deadline für die Einreichung von Abstracts ist der 16 September 2011.

Neue Broschüre: Global Change Research in Germany 2011





Von der Rekonstruktion des Klimas über Landmanagement, Polarforschung, Erforschung der Ozeane und urbanen Räume, Energiekonzepte, Governancestrukturen, Erdbeobachtung, Erdsystemmodellierung bis hin zur Verfügbarkeit von Datensätzen, Capacity Building und Ausbildung der nächsten Generation von Wissenschaftlern greift die Broschüre die Vielfalt der Themenbereiche auf, die sich im Rahmen der Forschung zum globalen Wandel ergeben. Forschung zum globalen Wandel ist auch Forschung für die globale Nachhaltigkeit. Damit stellt sich dieser Forschungsbereich insbesondere gesellschaftsrelevanter Problem- und Fragestellungen, die meist eine fächerübergreifende Herangehensweise erfordern.

Die Broschüre zeigt anhand diverser Beispiele die Vielfältigkeit der deutschen Beiträge auf, deren internationale Einbindung sowie die Möglichkeit und in vielen Bereichen auch die Notwendigkeit der global koordinierten Herangehensweise an bestimmte Problemlagen mit Hilfe der internationalen Global Change Programme und ESSP.

Gerne stellen wir Ihnen kostenfreie Exemplare zur Verfügung. Zur Bestellung senden Sie bitte eine formlose Email an nkgcf@ifw-kiel.de


Statement von DIVERSITAS Deutschland e.V. und dem Nationalen Komitee für Global Change Forschung über die Einbindung der deutschen Biodiversitätsforschung in IPBES


Die internationale Staatengemeinschaft baut seit einiger Zeit unter Einbezug der Wissenschaft die internationale Science-Policy Plattform für Biodiversität und ökosystemare Dienstleistungen (IPBES) auf. Als Hauptaufgabe sollen in IPBES wissensbasierte Handlungsoptionen als Entscheidungshilfen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität und der Ökosystemdienstleistungen erarbeitet werden. IPBES soll unter anderem als Plattform genutzt werden, die einen direkten Dialog zwischen Forschung, Politik und Gesellschaft anstrebt. Inwiefern nationale Netzwerke und Institutionen etc. dazu beitragen können, wurde am 7./8. Juli in Bonn diskutiert.

Unter Berücksichtigung der Leitfragen (siehe pdf) wurde von DIVERSITAS Deutschland und NKGCF, eine gemeinsame Erklärung verfasst, mit folgendem Fazit: "DIVERSITAS Deutschland e.V. und NKGCF begrüßen die Gründung des IPBES und erklären sich bereit, den IPBES Prozess zu unterstützen und ihre Expertise einzubringen. Durch unterschiedliche Aufgaben und Anbindungen von DIVERSITAS Deutschland e.V. und NKGCF können sie IPBES ein breites Spektrum an deutscher Expertise bieten und sowohl auf struktureller als auch auf inhaltlicher Ebene unterstützend tätig werden. DIVERSITAS Deutschland e.V. und NKGCF erklären sich bereit Informationen weiterzugeben und Communities zu mobilisieren, um IPBES zu unterstützen."


Weiterführende Links: IPBES, DIVERSITAS-Deutschland, DIVERSITAS international und IPBES, IHDP und IPBES

5. NKGCF Kolloquium "Grenzen des Wachstums Reloaded?"


Grenzen des Wachstums Reloaded Das Nationale Komitee für Global Change Forschung wird 2012 sein 5. Nationales Kolloquium veranstalten.

Alle drei Jahre bringt das NKGCF die deutsche an der Global Change Forschung interessierte Wissenschaftsgemeinde zusammen, um neue Forschungsfragen zum globalen Wandels zu diskutieren. Vor 40 Jahren wurde vom Club of Rome die Studie "Limits to Growth" erarbeitet, die vorhersagte, dass viele natürliche Ressourcen in absehbarer Zeit erschöpft seien. Diese Prognose wurde durch die Entwicklung bisher widerlegt. Aufgrund aktueller Ereignisse, wie dem Steigen von Nahrungsmittel- und Rohstoffpreisen, ist die Diskussion um die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen heute wieder im Gange und wird mit Fragen nach der Zukunft des Wirtschaftswachstums und der Bevölkerungsentwicklung verknüpft.

Aus diesem Grund wurde als Thema und Titel des 5. Nationalen Kolloquiums "Grenzen des Wachstums Reloaded?" gewählt. Auf dem Kolloquium soll in einem interdisziplinären Rahmen die Aktualität der Frage der Ressourcenknappheiten diskutiert und in Beziehung gestellt werden, zu der inhaltlichen und organisatorischen Neuausrichtung der internationalen Global Change Programme (siehe auch Grand Challenges for Sustainability).

Das Kolloquium soll Wissenschaftler aus allen Global Change relevanten Fachdisziplinen ansprechen. Um insbesondere junge Forscherinnen und Forscher einzubeziehen, wird unter anderem ein eintägiger Workshop für Nachwuchswissenschaftler im Vorfeld des Kolloquiums stattfinden.