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Herzlich Willkommen


auf der Internetseite des Nationalen Komitees für Global Change Forschung (NKGCF).

Das Nationale Komitee für Global Change Forschung ist Ideengeber und maßgeblich beteiligt an der Ausrichtung und Koordination der deutschen Beiträge zur Forschung im Rahmen des globalen Wandels. Das NKGCF ist außerdem nationaler Ansprechpartner für die internationalen Global Environmental Change Programme IGBP, WCRP, DIVERSITAS und IHDP sowie der Earth System Science Partnership (ESSP).

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über aktuelle Aktivitäten informieren und Ihnen die internationalen Forschungsnetzwerke, die Global Environmental Change Programme, vorstellen. Des Weiteren finden Sie diverse Links zum Thema Global Change.

Hinweis: Die internationalen Entwicklungen weisen auf eine zukünftige Global Change Forschung hin, die durch das Co-Design von Forschungsthemen und -fragen geprägt sein wird. Dies erfordert auch die Schaffung neuer internationaler Strukturen, deren Umsetzung absehbar ist. Aufgrund dieser Veränderungen im Bereich der Global Change Forschung, haben die Mitglieder des NKGCF im Jahr 2011 beschlossen, auch über die aktuellen nationalen Strukturen nachzudenken. Um ein neues Mandat vorzubereiten, wurde bei der DFG eine einjährige Übergangsphase beantragt. Aktivitäten in diesem Zusammenhang: - 6.9.2012: 5. NKGCF Kolloquium "Integrative Forschung im Rahmen von Future Earth" - 6.11.2012: Ein Entwurf für ein Mandat wurde der DFG vorgelegt. - Dezember 2012: Die DFG hat dem Mandat und der Einrichtung eines "Deutschen Komitees für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth" zugestimmt.



NKGCF wurde im März 2013 beendet!




„Deutsches Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth“ gegründet




Reorganisation of German National Committee
Download der deutschen Version oder der englischen Version

Im Dezember 2012 stimmte die DFG dem Antrag zur Einrichtung eines "Deutschen Komitees für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth" zu. Im Februar 2013 wurden als Mitglieder des Komitees von der DFG berufen:

Das „Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth“ wird das NKGCF ablösen und als Beratungsgremium und künftiger nationaler Ansprechpartner für die internationalen Entwicklungen und Aktivitäten im Rahmen von Future Earth zur Verfügung stehen.

Hauptaufgabe des Gremiums ist, den Entwicklungsprozess von „Future Earth“ mitzugestalten, deutsche Beiträge und Interessen zu identifizieren, und auf nationaler Ebene im Zusammenwirken mit den in der Nachhaltigkeitsforschung tätigen Forscherinnen und Forschern weiterzuentwickeln. Das DKN-FutureEarth unterstützt unter anderem bei der Identifizierung gesellschaftsrelevanter Forschungsthemen im sogenannten Co-Design (dem Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Forschungsförderern), bei der Konzeption integrativer Forschung sowie der Anbindung bzw. Verbindung deutscher Forscher der natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Bereiche. Ferner steht das DKN-FutureEarth dem DFG-Präsidium für strategische Beratung im internationalen Kontext zu „Future Earth“ zur Verfügung.

Bereits jetzt möchten wir Sie auf die nächste Veranstaltung zu „Future Earth“ aufmerksam machen, die wir für Anfang 2014 geplant haben.



WEITERE INFOS ERHALTEN SIE UNTER:

WWW.DKN-FUTURE-EARTH.ORG






Präsentationen und Audiodateien jetzt verfügbar!



Wirken Sie mit als Experte für das neue nationale Gremium der globalen Nachhaltigkeitsforschung im Rahmen von „Future Earth: research for global sustainability“


Rund 200 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Disziplinen, Universitäten und Forschungseinrichtungen diskutierten in Berlin über die integrative Forschung, das Co-Design von Forschungsagenden, das neue internationale Forschungsprogramm Future Earth: research for global sustainability“ und den Vorschlag des NKGCF ein neues nationales Komitee für globale Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland zu etablieren (Vorschlag für ein Mandat).

Das neue Komitee wird das NKGCF ablösen und die Aufgaben besitzen, den mit Nachhaltigkeitsforschung befassten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein nationales Forum zu bieten und sie dabei zu unterstützen nationale und internationale Aktivitäten im Rahmen der Initiative „Future Earth: research for global sustainability“ anzustoßen und mit zu gestalten.

Das neue „Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung I Future Earth“ wird in der ersten Mandatsperiode zunächst aus etwa 5-8 in Deutschland angesiedelten Wissenschaftlern bestehen, die die Bandbreite der Nachhaltigkeitsforschung im Rahmen von „Future Earth“ abdecken. Das Komitee wird interdisziplinär zusammengesetzt sein und die Mitglieder sollten

  • Erfahrung in der Nachhaltigkeitsforschung besitzen,
  • Erfahrung in der interdisziplinären und/oder transdisziplinären Forschung sowie
  • Kenntnis der internationalen Forschungslandschaft.


Dem NKGCF-Aufruf sich für eine Mitgliedschaft und/oder eine Mitarbeit in diesem neuen Gremium zu bewerben, folgten mehr als 100 Interessensbekundungen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen und Institutionen. Gestärkt durch dieses überraschend große Interesse aus der deutschen Community verabschiedete das NKGCF auf seiner 60. Sitzung den überarbeiteten Antrag für ein Mandat. Das NKGCF beschloss außerdem eine Liste mit Vorschlägen für Mitglieder des neuen Gremiums. Alle Mitglieder werden von der DFG ausgewählt und berufen. Der Antrag für das Mandat des „Deutschen Komitees für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth“ wurde zwischenzeitlich an die DFG übermittelt. Ende 2012 wird die DFG voraussichtlich eine Entscheidung fällen.



"Future Earth" & Geschichte der Global Change Programme von NKGCF auf Vimeo.


Climate Engineering: Forschungsfragen einer gesellschaftlichen Herausforderung


Gemeinsam mit der DFG-Senatskommission für Ozeanographie und der DFG-Senatskommission Zukunftsaufgaben der Geowissenschaften hat das Nationale Komitee für Global Change Forschung eine Stellungnahme für den Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Thema Climate Engineering erarbeitet. Festgestellt wird, dass die deutsche Forschung wichtige Beiträge in bestimmten Bereichen bereits leisten kann, da sie sowohl in den einzelnen Disziplinen als auch aufgrund der interdisziplinären Ansätze sehr gut aufgestellt ist. Allerdings bestehen noch viele Wissenslücken hinsichtlich der Auswirkungen von CE-Maßnahmen, sozialer, wirtschaftlicher und zwischenstaatlicher politischer Konsequenzen in Folge des Einsatzes von CE-Maßnahmen als auch der noch weitgehend ungeklärte Rechtsrahmen oder auch im Hinblick auf ethischer Fragestellungen, wie der intergenerationalen Verantwortung für den Schutz der Erde.

Da die bisherige Forschung zu diesem Thema stark auf die (technischen) Möglichkeiten von Climate Engineering ausgerichtet war, geben die DFG-Senatskommissionen und das NKGCF unter anderem die Empfehlung ab Forschung zu Climate Engineering zunächst nach dem Prinzip von "Forschung zur Feststellung der Folgen und deren Bewertung" fördern.

DFG Bekanntmachung(3.4.2012)

Download Stellungnahme

Integrated Global Change Research: Co-designing knowledge across scientific fields, national borders and user groups


In Vorbereitung auf die bevorstehenden Herausfordunger für die Global Change Forschergemeinschaft (siehe auch Earth System Science for Global Sustainability), wird das Nationale Komitee für Global Change Forschung (NKGCF) zusammenen mit der Earth System Science Partnership (ESSP) und den internationalen Wissenschaftsräten für Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften (ICSU, ISSC) einen internationalen Workshop zum Thema "Integrated Global Change Research: Co-designing knowledge across scientific fields, national borders and user groups" ausrichten. Der Workshop wir im März 2012 in Berlin stattfinden und wird die unterschiedlichen Möglichkeiten der Integration erörtern sowie Best-Practice Beispiele identifizieren und analysieren. Darüber hinaus werden neue Ideen für integrative Konzepte sowie die Herausforderungen denen sich die Wissenschaft stellen muss diskutiert.
Workshop Website




Ihr Projekt auf der Planet under Pressure Konferenz


Vielen Dank für Ihre zahlreichen Rückmeldungen! Mehr als 30 deutsche Forschungsprojekte aus den unterschiedlichsten Bereichen der Global Change Forschung folgten unserem Aufruf und waren an unserem Stand auf der Planet under Pressure Konferenz beteiligt (siehe Bilder). Das Infomaterial der deutschen Community stoß auf großes Interesse und wurde begleitet durch Gesprächsrunden und einer Session zum Thema Challenges of Integration (download flyer).

Die Konferenz Planet Under Pressure - New Knowledge towards Solutions (London, März 2012) wurde von den internationalen Global Change Programmen WCRP, IHDP, DIVERSITAS und IGBP sowie deren Verbund, ESSP, gemeinsam organisiert, um in einem interdisziplinären Kontext den aktuellen Stand der Forschung zum globalen Wandel auf internationaler Ebene zu diskutieren. Darüber hinaus wurden im Rahmen der internationalen Initiative Future Earth – research for global sustainability neue Wege der Forschung diskutiert. Die Konferenz brachte knapp 2000 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Fachbereichen der Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Entwicklungshilfe zusammen.

Weitere Informationen und Bekanntmachungen:

Ökosystemare Dienstleistungen und Biodiversität 2020: ökologische, soziale und ökonomische Entwicklungen und Gestaltungsoptionen im globalen Wandel


Vorschläge für die Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen stehen aktuell in einer großen Bandbreite zur Verfügung. Viele der Vorschläge müssen jedoch noch hinsichtlich ihrer Umsetzungsmöglichkeiten genauer untersucht und weiterentwickelt werden, um den Handlungsrahmen für die Gesellschaft und Entscheidungsträger erschließen zu können. Dies wird als eine zentrale wissenschaftliche Herausforderung insbesondere für die Global Change Forschung gesehen, da unter anderem Landnutzungswandel, Wirtschaftswachstum oder auch Bevölkerungswachstum und Klimawandel als Treiber für die Veränderungen von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen stehen.

In Zusammenarbeit mit Experten aus den Bereichen Ökonomie, Ethik, Biologie, Ökologie, Rechtswissenschaften, Agrarwissenschaften und der Meeresforschung wurde daher eine Empfehlung für

nationale Fördermaßnahmen zum Thema „Ökosystemare Dienstleistungen und Biodiversität 2020: ökologische, soziale und ökonomische Entwicklungen und Gestaltungsoptionen im globalen Wandel“

ausgearbeitet (PDF). Diese unterstreicht die Wichtigkeit von aufeinander abgestimmten, interdisziplinären Forschungsaktivitäten, um zeitnah Handlungsoptionen zur Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen zu erarbeiten und auf nationaler Ebene entscheidend zur Umsetzung der Ziele der COP10 beizutragen. Da die Handlungsoptionen sowohl ökologische als auch soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigen sollen, sieht das NKGCF den dringenden Bedarf in einer koordinierten und zwischen den Institutionen abgestimmten Herangehensweise. In dieser sollen die Kompetenzen von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gebündelt sowie verschiedene relevante Praxisakteure integriert werden.

Die Empfehlung für nationale Fördermaßnahmen richtet sich daher an alle wissenschaftlichen Organisationen (Institutionen, Netzwerke, Verbünde, Förderer, etc.), die zu der Erarbeitung eines Handlungsrahmens für die Erhaltung von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen beitragen können.

Treten Sie mit uns in Kontakt, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben oder sich auch erste Initiativen/Vorschläge zur Umsetzung ergeben. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung (Kontakt NKGCF: Email: nkgcf@ifw-kiel.de, Tel. 0431-8814316).



Englische Version jetzt verfügbar


  • Download PDF „Ökosystemare Dienstleistungen und Biodiversität 2020“ Link
  • NKGCF-Arbeitsgruppe „Biodiversität und globaler Wandel“ Link
Weitere Informationen:
  • Überblicksstudie: Ökologische Biodiversitätsforschung in Deutschland Link
  • Überblicksstudie: Sozio-ökonomische Biodiversitätsforschung in Deutschland Link
  • Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt Link
  • The Economics of Ecosystems and Biodiversity (TEEB) Link
  • Millenium Ecosystem Assessment Report Link
  • Convention on Biological Diversity - COP 10 Link

NKGCF trauert um Prof. Elisabeth Kalko


Frau Prof. Kalko war seit 2003 Mitglied des Nationalen Komitees für Global Change Forschung. Sie engagierte sich im Bereich der Biodiversitätsforschung, war Mitglied von DIVERSITAS international, Vorsitzende von DIVERSITAS-Deutschland und Mitglied der DFG-Senatskommission für Biodiversitätsforschung. Ihr plötzlicher Tod bestürzt alle Kollegen. Wir trauern um eine hoch geschätzte und liebenswerte Kollegin.

Mitteilung Universität Ulm

Mitteilung des Smithonian Tropical Research Institute

„Challenges of Integration“: Einreichung von Abstracts noch möglich



Zusammen mit ESSP, ISSC und ICSU wird das NKGCF auf der „Planet Under Pressure“ Konferenz (London, 26 - 29 März 2012) eine Session zum Thema ''Challenges of Integration” ausrichten. Mehr Informationen

Die „Planet under Pressure“ Konferenz findet in Vorbereitung auf die Rio+20 Konferenz (United Nation Conference on Sustainable Development) statt. Erstmalig richten die internationalen Global Change Programmen und ESSP gemeinsam eine Konferenz aus. Diese wird das aktuelle Wissen unterschiedlichster Bereiche zur nachhaltigen Entwicklung zusammenbringen und verspricht unter anderem wegbereitende Schwerpunkte für die Forschung zum globalen Wandel zu setzen.

Deadline für die Einreichung von Abstracts ist der 16 September 2011.

Neue Broschüre: Global Change Research in Germany 2011





Von der Rekonstruktion des Klimas über Landmanagement, Polarforschung, Erforschung der Ozeane und urbanen Räume, Energiekonzepte, Governancestrukturen, Erdbeobachtung, Erdsystemmodellierung bis hin zur Verfügbarkeit von Datensätzen, Capacity Building und Ausbildung der nächsten Generation von Wissenschaftlern greift die Broschüre die Vielfalt der Themenbereiche auf, die sich im Rahmen der Forschung zum globalen Wandel ergeben. Forschung zum globalen Wandel ist auch Forschung für die globale Nachhaltigkeit. Damit stellt sich dieser Forschungsbereich insbesondere gesellschaftsrelevanter Problem- und Fragestellungen, die meist eine fächerübergreifende Herangehensweise erfordern.

Die Broschüre zeigt anhand diverser Beispiele die Vielfältigkeit der deutschen Beiträge auf, deren internationale Einbindung sowie die Möglichkeit und in vielen Bereichen auch die Notwendigkeit der global koordinierten Herangehensweise an bestimmte Problemlagen mit Hilfe der internationalen Global Change Programme und ESSP.

Gerne stellen wir Ihnen kostenfreie Exemplare zur Verfügung. Zur Bestellung senden Sie bitte eine formlose Email an nkgcf@ifw-kiel.de


Statement von DIVERSITAS Deutschland e.V. und dem Nationalen Komitee für Global Change Forschung über die Einbindung der deutschen Biodiversitätsforschung in IPBES


Die internationale Staatengemeinschaft baut seit einiger Zeit unter Einbezug der Wissenschaft die internationale Science-Policy Plattform für Biodiversität und ökosystemare Dienstleistungen (IPBES) auf. Als Hauptaufgabe sollen in IPBES wissensbasierte Handlungsoptionen als Entscheidungshilfen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität und der Ökosystemdienstleistungen erarbeitet werden. IPBES soll unter anderem als Plattform genutzt werden, die einen direkten Dialog zwischen Forschung, Politik und Gesellschaft anstrebt. Inwiefern nationale Netzwerke und Institutionen etc. dazu beitragen können, wurde am 7./8. Juli in Bonn diskutiert.

Unter Berücksichtigung der Leitfragen (siehe pdf) wurde von DIVERSITAS Deutschland und NKGCF, eine gemeinsame Erklärung verfasst, mit folgendem Fazit: "DIVERSITAS Deutschland e.V. und NKGCF begrüßen die Gründung des IPBES und erklären sich bereit, den IPBES Prozess zu unterstützen und ihre Expertise einzubringen. Durch unterschiedliche Aufgaben und Anbindungen von DIVERSITAS Deutschland e.V. und NKGCF können sie IPBES ein breites Spektrum an deutscher Expertise bieten und sowohl auf struktureller als auch auf inhaltlicher Ebene unterstützend tätig werden. DIVERSITAS Deutschland e.V. und NKGCF erklären sich bereit Informationen weiterzugeben und Communities zu mobilisieren, um IPBES zu unterstützen."




Weiterführende Links: IPBES, DIVERSITAS-Deutschland, DIVERSITAS international und IPBES, IHDP und IPBES